Unterschied Symptom und Syndrom

Ein Syndrom beinhaltet mehrere Symptome. Ein bekanntes ist AD(H)S. Wobei man darüber streiten kann, ob dieses Syndrom bzw. die Krankheit überhaupt existiert. Ein weiteres Beispiel ist Burnout. Burnout an sich ist keine definierte Krankheit und wird auch nicht im s.g. ICD-10 Schlüssel gelistet. Unter Burnout werden Symptome, wie depressive Stimmung, Erschöpfung und andere Symptome zusammengefasst.

Krankheiten sind lästig und unangenehm

Krankheiten, die endogener Natur sind, also aus dem Körper heraus selbst ohne äußere Einflüsse entstehen, sind oftmals ein körperlich gewordener Hinweis einer belasteten Psyche. Dr. med. Rüdiger Dahlke meint sinngemäß hierzu „Der Körper ist das Spiegelbild der Seele. Er verheimlicht nichts – er ist ehrlich“.

Symptome bekämpfen

In der modernen Medizin werden Tabletten und Pillen verschrieben, um die Auswirkung einer Krankheit, das Symptom, zu dämpfen. Dies kann gut gelingen, kann jedoch auch zu einer Symptomverschlimmerung oder gar einer Krankeitsverschiebung, also einer neuen Krankheit, führen.

Mit Coaching und Mentaltraining Krankheiten auflösen

Geht man davon aus, dass bei einer Vielzahl von Krankheiten und Gewohnheiten die Ursache in einem hohen Belastungspotential der Seele zu finden ist, kann Coaching ein Weg sein, diese Spannung abzubauen oder zu minimieren.

Krankheitsgewinn durch ein Symptom

Symptome und Syndrome können auch ihre positive Seiten haben. Man nennt die primären und sekundären Krankheitsgewinn. Der primäre Krankheitsgewinn zeichnet sich durch innere oder direkte Vorteile aus, die der kranke Mensch aus seinem Symptoms zieht. So kann der Betroffene Konflikten und Situationen aus dem Weg gehen, die er als unangenehm empfindet.
Der sekundäre Krankheitsgewinn ermöglicht eine soziale Gratifikation. Er erhält Aufmerksamkeit und Zuwendung, die ohne Symptom vielleicht nicht oder nicht in dem Maße vorhanden waren.
Der Krankheitsgewinn kann so stark ausgeprägt sein, dass ein Betroffener kein Interesse haben kann gesund zu werden. Ein gutes Beispiel ist die Dissoziative Bewegungsstörung (F44.4 – Dissoziative Störungen wurden früher als Konversionsstörungen bezeichnet). Man geht davon aus, dass ein drittel der Patienten mit Störungen im Bewegungsapparat an diesem Symptom leiden, obwohl neurologisch nichts gegen einen normalen Bewegungsablauf spricht. Die Ursache ist dann in der Psyche zu finden.

Hilfreiche Fragen:

  • Was bringt mir das Symptom?
  • Welche negativen Auswirkungen hätte es, wenn das Symptom plötzlich weg wäre?
  • Gibt es etwas oder jemanden, der etwas dagegen haben könnte, dass ich gesund bin?
  • Wann spüre ich das Symptom?
  • Gibt es spezifische Auslöser?
  • Seit wann habe ich das Symptom?
  • In welcher Situation trat es erstmalig auf?
  • Welche Ereignisse traten bis zu einem Jahr auf, bevor das Symptom sich bemerkbar machte?
  • Wovor schützt mich das Symptom?
  • Was ermöglicht das Symptom und was verhindert es?

Es kann sein, dass Ihnen, dem Leser, die Beantwortung der Fragen nicht leicht fällt, denn die, durch die Fragen aufkommenden kognitiven Denkprozesse, können einen unbewussten Konflikt erzeugen. Sie können jedoch auch helfen eine oder mehrere Lösungen für Ihr Thema zu finden.

Bildnachweis: beermug@freeimages.com